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Die schönste Kaffeetasse/Becher nützt nichts, wenn der Kaffee nicht schmeckt

Kaffee Schwarz – Mokka – Espresso – Cappuccino – Macchiato – Milchkaffee.

Wer kennt schon den Unterschied?

Die treue Kaffeemaschine hat sich lange bewährt. Oben Kaffeepulver, Tabs oder Pads rein und hinten das Wasser, Tasse oder Kanne darunter und schon ist die duftende Tasse Kaffee fertig. Bei der althergebrachten Kaffeemaschine ist die Kaffeemenge für den Geschmack mit entscheidend. Bei Tabs oder Pads sind es im Schnitt 7-8 Gramm Kaffee. Hier kann das Mischungsverhältnis nicht beeinflusst werden. Es gibt für diese Maschinen allerdings unterschiedliche Kaffeesorten. Mit der Zeit bekommt man ein Gespür für die favorisierte Kaffeesorte. Bei Pulverkaffee rechnet man 2 gehäufte Löffel pro Tasse.

In Italien und Frankreich verwendet man sehr viel eine aus Aluminium oder Glas bestehende Espresso-Kanne, dort auch Cafetiere genannt und in Amerika Melior genannt. Diese Art der Kaffeezubereitung ist schon mehr etwas für Kaffeegenießer, etwas umständlich, aber mit etwas Übung zaubert die Kanne höchst aromatischen Kaffee. Zur Zubereitung verwendet man ca. 6 g grob gemahlenes Kaffeepulver, welcher in dem Behälter mit heißem Wasser aufgegossen wird. Die Kaffeemischung rund 4-5 Minuten ziehen lassen und das Sieb im Behälter nach unten drücken. So trennt sich automatisch das Pulver vom Wasser und heraus kommt ein sehr intensiver Kaffee mit einem vollen Geschmacksaroma. Bei der traditionellen Alu – Kanne funktioniert es ohne Sieb. Die Kanne wird auf die Herdplatte gestellt und der entstehende Wasserdruck trennt den Kaffee vom Wasser.

Café au lait, oder Milchkaffee

Dieser Milchkaffee besteht zur Hälfte aus schwarzem Kaffee und zur anderen Hälfte mit aufgeschäumter Milch auf der Oberfläche. Kaffee-Banausen trinken den Milchkaffee auch mit Schlagsahne. Am Ende erhält der Milchschaum noch eine Prise Kakao. Für die Aufschäumung stehen drei Arten zur Verfügung. Verfügt die Kaffeemaschine über eine Dampfdüse, lässt sich damit die Milch in der Tasse aufschäumen. Die peinliche Variante ist ein Quirl, welchen man in die Tasse hält und so die Milch aufschäumt. Die dritte Alternative ist ein externer Milchaufschäumer. Milch je nach Tassenmenge eingeben und anstellen, alles andere geht automatisch, dann nur noch den fertigen Milchschaum auf die Tasse setzen und fertig ist ein aromatischer Milchkaffee.

Espresso

Hierbei handelt es sich nicht um einen Express schnelle Zubereitung. Die Zubereitung dauert ähnlich lange wie alle anderen Kaffeegetränke. Einen Espresso trinkt man auch nicht im Vorbeigehen. Die wirklichen Genießer zelebrieren den Espresso und trinken ihn langsam und genussvoll. Espresso ist das italienische Kultgetränk und der Name kommt von „„Pressen“. Das Kaffeepulver wird in der dafür vorgesehenen Espresso-Maschine und einem hohen Druck von mindestens 15 bar in die Espressotasse gepresst. Durch diesen Pressvorgang kühlt der Wasserdampf ab und kommt als Espresso unten raus. Ganz wichtig ist hier die Kaffeeröstung. Am besten eignet sich ein dunkel gerösteter Kaffee für einen vollen und kräftigen Espresso. Den besten Espresso machen die Italiener. Ihr Röst-und Mischungsverfahren ist vielfach Familientradition.

Café Macchiato

Der Unterschied zwischen dem Cappuccino und dem Espresso ist der Café Macchiato. Hier kommt es ausschließlich auf die Milchmenge an. Der Macchiato entsteht durch den Espresso mit nicht zu viel aufgeschäumter Milch, so erscheint der Macchiato eher fleckig, daher auch der Name.

Cappuccino

Im Prinzip ist ein Cappuccino ein Espresso mit Zucker und Milch. Das Mischungsverhältnis von Milch und Zucker ist reine Geschmackssache. Man rechnet von allem jeweils ein Drittel als Tasseninhalt, am Ende oben wieder eine Prise Kakao.

Mokka

Im Ursprung war der Mokka auch mal ein Espresso, er wurde lediglich dadurch verändert in dem er hier zur Hälfte mit heiße Schokolade / Kakao und einer Prise Zimt verfeinert wird.